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Artikel "Ad-Hoc"

In Deutschland existiert eine Meldepflicht für solche Informationen ein Unternehmen betreffend, die das Potenzial haben, eine deutliche Kursänderung bei den Wertpapieren dieses Unternehmens zu verursachen.
Die Publizierung kursrelevanter Information soll laut Gesetz so erfolgen, dass alle Anleger die Möglichkeit haben, zum gleichen Zeitpunkt über die Information zu verfügen.
Wird dem Vorstand eines Unternehmens also eine wesentliche Tatsache bekannt, so muss er zuerst eine Meldung an die Bafin senden und anschließend dafür sorgen, dass breit aufgestellte Medien von dem Ereignis erfahren.
Der Sinn dieser gesetzlichen Regelungen liegt im Vorgehen gegen den Insider Handel, der das Ausnutzen eines Informationsvorsprungs von Angestellten eines börsennotierten Unternehmens zu persönlichen Profitzwecken beschreibt.
So besteht für Anleger, die durch eine Verletzung der Ad-Hoc Pflicht seitens einer börsennotierten Aktiengesellschaft einen finanziellen Schaden erlitten haben, auch ein grundsätzlicher Anspruch auf Schadenersatz.
Der Hintergrund ist das politische Ziel einer gestärkten Vertrauensbildung der Anleger hinsichtlich der Finanzmärkte und eine möglichst weitgehende Gleichberechtigung privater und institutioneller Investoren.
In der Praxis informiert der Vorstand bzw. die PR Abteilung zuerst die entsprechenden Behörden und im Anschluss daran private Dienstleister, die sich auf die Veröffentlichung von Unternehmensmeldungen spezialisiert haben. Anleger können beispielsweise auf der Website der Deutsche Gesellschaft für Ad-Hoc Publizität (DGAP) in Echtzeit die Veröffentlichung von Unternehmensmeldungen verfolgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für bestimmte Aktien neue Ad-Hoc Meldungen per SMS auf das eigene Handy zu abonnieren. So können Geschehnisse, die das eigene Depot betreffen, ohne Zeitverlust abgefragt und ggf. eine Transaktion eingeleitet werden.

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