• Startseite
 • Ad-Hoc
 • Aktien
 • Aktionär
 • Allgemeines über Fonds
 • Anleihen
 • Bafög
 • Bankeinlage
 • BASEL II
 • Boommarkt China
 • Bürgschaft
 • Cash Flow
 • Charttechnik
 • Darlehen
 • Depot
 • Depotbank
 • Devisen
 • Effektivzins
 • Elterngeld
 • Festgeld
 • Fremdkapital
 • Hedge-Fonds
 • Hybridanleihen
 • Hypothek
 • Internationaler Geldverkehr
 • Kleinkredit
 • kostenloses Girokonto
 • Kredit aufnehmen – Alternative oder letzte Rettung?
 • Kreditkarte
 • Kreditkartenarten
 • Leasing oder Finanzierung?
 • Mehr zum Ratenkredit
 • Mezzanine-Kapital
 • Pennystocks
 • Private Equity
 • Private Insolvenz
 • Ratenkredit
 • Restschuldversicherung
 • Schufa und die Kreditwürdigkeit
 • Schufafreie Kreditkarte
 • Seniorenkredit
 • Sofortkredit
 • Sparbuch oder Tagesgeldkonto?
 • Sparen mit Fondssparplänen
 • Sparerfreibetrag
 • Tagesgeld
 • Tagesgeldkonto
 • Tagesgeldzinsen
 • Vor- und Nachteile einer Kreditkarte

Artikel "Aktionär"

Ein Aktionär ist grundsätzlich jede Person, die Anteile an einem Unternehmen besitzt, dass in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt wird. Jede Aktie stellt einen bestimmten Anteil am Grundkapital der AG dar und ist - im Falle von Stammaktien- mit einem Stimmrecht ausgestattet. Je mehr Aktien ein Aktionär besitzt, desto höher ist sein Anteil am Grundkapital der Gesellschaft und damit sein Einfluss bei Abstimmungen unter Aktionären, wie sich insbesondere auf der jährlichen Hauptversammlung stattfinden.
Der Aktionär ist in juristischer Hinsicht Unternehmer, womit ein Anspruch auf die Gewinne des Unternehmens verbunden ist. Die Höhe dieses Anspruchs richtet sich ebenfalls nach dem Anteil am Grundkapital. Dieser Residualanspruch besteht auch hinsichtlich der Beteiligung an einem eventuellen Liquidationserlös der AG. Ein Recht auf regelmäßige, vom Unternehmenserfolg abhängige Erträge besitzt der Aktionär hingegen nicht. Er tritt hinsichtlich des Ranges hinter Gläubiger der AG zurück. Dies gilt sowohl für Zinsansprüche von Bondinhabern als auch für die Einlagenrückzahlung im Falle der Unternehmensinsolvenz.
Die Rechte des Aktionärs sind in der Regel veräußerbar, meist in Form eines Aktienverkaufs über die Börse. Vom Tag des Erwerbs an besitzt der Aktionär das vollständige Anrecht auf die nächste Dividendenzahlung. Ein Aktienkäufer muss (zumindest in Deutschland) nicht etwa eine Entschädigung in der Art von Stückzinsen o.ä. bezahlen, wie es bei Anleihen üblich ist.
Trotz des Status als Unternehmer haftet ein Aktienbesitzer nicht mit seinem Privatvermögen für eventuell drastische Verluste einer AG. Sein Risiko bleibt auf seine Einlage beschränkt, der Wert einer Aktie kann nicht negativ werden.

< Zurück