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Artikel "Bürgschaft"

In der Praxis gehört die Bürgschaft hauptsächlich zu den Kreditsicherheiten und wird damit immer dann eingesetzt, wenn ein Kredit zusätzlich abgesichert werden muss. Die Bank hat damit nämlich die Sicherheit, dass ihre Forderungen vom Bürgen beglichen werden, falls der Hauptschuldner dies nicht tut oder nicht kann. Ein Bürgschaftsvertrag ist somit eine einseitige Vereinbarung, aus der dem Bürgen die Pflicht entsteht, für die Erfüllung einer Leistung einzustehen.

Die Bürgschaft ist im BGB in den Paragrafen 765, 767, 768 und 771 geregelt. Bei der normalen BGB- Bürgschaft ist es normalerweise vorgeschrieben, dass der Gläubiger bei Zahlungsverzug zunächst mit rechtlichen Mitteln gegen den Hauptschuldner vorgehen muss, bevor er sich an den Bürgen wenden darf. Demnach steht dem Bürgen also das Recht der Einrede der Vorausklage nach $771 BGB zu.

In der Praxis bedeutender ist mittlerweile jedoch die selbstschuldnerische Bürgschaft, bei der der Bürge auf das Recht der Einrede der Vorausklage verzichtet und vom Gläubiger also sofort um Begleichung der Schuld gebeten werden. Bei dieser selbstschuldnerischen Bürgschaft wird der Bürge also wesentlich intensiver beansprucht als bei der normalen BGB- Bürgschaft.

Bei einer Bürgschaft ist es jedoch in der Regel nicht so, dass der Bürge nach Begleichung der Schuld auf seinem Verlust sitzen bleibt, sondern, dass die Forderung auf ihn übergeht und er wiederum das Recht hat, diese vom Hauptschuldner einzufordern. In der Praxis ist es jedoch oft schwierig, die Erfüllung der Forderung dann auch durchzusetzen.

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