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Artikel "Charttechnik"

Die Charttechnik ist als wichtiger Bestandteil der Technischen Analyse eine weit verbreitete Methode zur Prognose von Aktienkursen. Diese Vorangehensweise stützt sich auf die Annahme, dass Aktienkurse sich in bestimmten sich selbst wiederholenden Mustern bewegen und folglich der Blick auf die vergangene Kursentwicklung Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung eines Wertpapiers zulässt.
Im Zentrum der Analyse eines Marktes mittels der Charttechnik steht der Blick auf den Trend, dem dieser Markt folgt. So gilt es, einen Aufwärtstrend von einer Seitwärtsphase bzw. einer Abwärtsbewegung zu differenzieren.
Technische Analysten vertreten die These, dass ein Trend do lange intakt ist und weiter läuft, bis er endgültig gebrochen ist. Einen solchen endgültigen Bruch identifizieren Chartisten mithilfe von Trendlinien, gleitenden Durchschnitten und anderen statistischen Hilfsmittel.
Die Charttechnik wurde bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA eingesetzt und ist vor allem aufgrund des im Vergleich zur Fundamentalanalyse relativ geringen Zeitaufwands zunehmend populärer geworden. Auch die immer breitere und kostengünstigere Verfügbarkeit von Software, die eine Chartanalyse bequem ermöglicht, hat zu dem beträchtlichen Bekanntheitsgrad beigetragen.
Neben Trends versuchen Anhänger der Chartanalyse auch bestimmte komplexe Kursformationen zu identifizieren, wie zum Beispiel die Kopf-Schulter-Formation.
In der Finanzwissenschaft ist diese Form der Kursprognose allerdings umstritten, da wichtige Fundamentaldaten wie zum Beispiel das Jahresergebnis eines Unternehmens oder makroökonomische Frühindikatoren nicht in die Prognose mit einfließen. Charttechniker vertreten in diesem Punkt die These, dass alle relevanten Informationen bereits im Kurs enthalten seien.
Um die Anwendung der Technik gut zu beherrschen, bedarf es einiger Übung. Es existieren aber genügend Fachbücher sowie Lernsoftware, mit der auch unbedarfte Anleger in die Lage versetzt werden, sich ein Bild von der charttechnischen Situation eines Marktes zu machen. Die Analyse kann auf Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffe gleichermaßen angewandt werden.

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