• Startseite
 • Ad-Hoc
 • Aktien
 • Aktionär
 • Allgemeines über Fonds
 • Anleihen
 • Bafög
 • Bankeinlage
 • BASEL II
 • Boommarkt China
 • Bürgschaft
 • Cash Flow
 • Charttechnik
 • Darlehen
 • Depot
 • Depotbank
 • Devisen
 • Effektivzins
 • Elterngeld
 • Festgeld
 • Fremdkapital
 • Hedge-Fonds
 • Hybridanleihen
 • Hypothek
 • Internationaler Geldverkehr
 • Kleinkredit
 • kostenloses Girokonto
 • Kredit aufnehmen – Alternative oder letzte Rettung?
 • Kreditkarte
 • Kreditkartenarten
 • Leasing oder Finanzierung?
 • Mehr zum Ratenkredit
 • Mezzanine-Kapital
 • Pennystocks
 • Private Equity
 • Private Insolvenz
 • Ratenkredit
 • Restschuldversicherung
 • Schufa und die Kreditwürdigkeit
 • Schufafreie Kreditkarte
 • Seniorenkredit
 • Sofortkredit
 • Sparbuch oder Tagesgeldkonto?
 • Sparen mit Fondssparplänen
 • Sparerfreibetrag
 • Tagesgeld
 • Tagesgeldkonto
 • Tagesgeldzinsen
 • Vor- und Nachteile einer Kreditkarte

Artikel "Darlehen"

Bei einem Darlehen handelt es sich um einen schuldrechtlichen Vertrag, der im BGB in den Paragrafen 488,491 und 607 geregelt ist. Bei diesem Vertrag ist der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer entweder Geld oder entsprechende Sachen zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug ist der Darlehensnehmer verpflichtet, das Darlehen bei Fälligkeit in voller Höhe zurück zu zahlen. Darüber hinaus müssen vom Darlehensnehmer in der Regel noch Zinsen für die Überlassung des Geldes beglichen werden.

Bei einem Darlehen unterscheidet man zwischen einem Gelddarlehen und einem Sachdarlehen. Diese beiden Formen werden seit der Schuldrechtsreform im Jahre 2002 im Bürgerlichen Gesetzbuch getrennt betrachtet. Das größte Unterscheidungsmerkmal liegt darin, dass bei einem Sachdarlehen Sachen und Gegenstände anstatt Geld zur Verfügung gestellt werden. Diese müssen jedoch vertretbar sein und bei der Rückzahlung muss es sich nicht um den selben Gegenstand handeln, sondern nur um eine Sache gleicher Art und Güte.

Ein Darlehen, bei dem Geld verliehen wird, ist in der Regel ein beidseitiger Vertrag, weil eigentlich immer Zinsen gezahlt werden müssen. Darüber hinaus kann im Darlehensvertrag auch noch eine Darlehensgebühr festgelegt werden. Ein Darlehensvertrag hat normalerweise eine feste Laufzeit, wobei eine vorzeitige einseitige Kündigung nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen kann. Ein Beispiel hierfür ist der Zahlungsverzug des Darlehensnehmers.

Es gibt viele verschiedene Arten von Darlehen, von denen das Annuitätendarlehen die wohl bekannteste und verbreitetste Form ist. Hierbei bleiben die zu zahlenden Raten für den Darlehensnehmer immer konstant hoch, jedoch sinkt mit der Zeit der der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil steigt. Andere Darlehensarten sind zum Beispiel das endfällige Darlehen, bei dem die Darlehenssumme erst zum Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird oder das Bauspardarlehen.

< Zurück