• Startseite
 • Ad-Hoc
 • Aktien
 • Aktionär
 • Allgemeines über Fonds
 • Anleihen
 • Bafög
 • Bankeinlage
 • BASEL II
 • Boommarkt China
 • Bürgschaft
 • Cash Flow
 • Charttechnik
 • Darlehen
 • Depot
 • Depotbank
 • Devisen
 • Effektivzins
 • Elterngeld
 • Festgeld
 • Fremdkapital
 • Hedge-Fonds
 • Hybridanleihen
 • Hypothek
 • Internationaler Geldverkehr
 • Kleinkredit
 • kostenloses Girokonto
 • Kredit aufnehmen – Alternative oder letzte Rettung?
 • Kreditkarte
 • Kreditkartenarten
 • Leasing oder Finanzierung?
 • Mehr zum Ratenkredit
 • Mezzanine-Kapital
 • Pennystocks
 • Private Equity
 • Private Insolvenz
 • Ratenkredit
 • Restschuldversicherung
 • Schufa und die Kreditwürdigkeit
 • Schufafreie Kreditkarte
 • Seniorenkredit
 • Sofortkredit
 • Sparbuch oder Tagesgeldkonto?
 • Sparen mit Fondssparplänen
 • Sparerfreibetrag
 • Tagesgeld
 • Tagesgeldkonto
 • Tagesgeldzinsen
 • Vor- und Nachteile einer Kreditkarte

Artikel "Effektivzins"

Beim Effektivzins handelt es sich um eine Zinskennzahl, die es vor allem Verbrauchern ermöglichen soll, Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Natürlich wird der Effektivzins auch zum Vergleich von verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten verwendet, aber gerade im Bereich der Verbraucherdarlehen ist seine Angabe durch die Kreditinstitute gesetzlich vorgeschrieben.

Das Besondere am Effektivzins ist seine Aussagekraft, denn es wird bei einem Kredit beispielsweise nicht nur der nominelle Zins berücksichtigt, sondern auch alle Gebühren und sonstigen Kosten, die mit dem jeweiligen Darlehen in Verbindung stehen. Man bekommt als Kunde also die realen Kosten für einen Kredit präsentiert und muss keinerlei versteckte Gebühren mehr fürchten.

Da die Ermittlungsmethode für den Effektivzins ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben ist, braucht man als Kunde auch keine Manipulation seitens des Anbieters zu befürchten und kann so schnell und zuverlässig verschiedene Kreditangebote miteinander vergleichen. Bei deiner Geldanlage wie zum Beispiel einem Tagesgeldkonto werden im effektiven Jahreszins neben den Zinsen auch eventuell anfallende Kontogebühren berücksichtigt, so dass man den realen gewinn leicht ermitteln kann.

Als Vergleichsinstrument ist der Effektivzins damit also genau das richtige Mittel, weil er alle Angebote in einem bestimmten Bereich auf eine Basis stellt, die aussagekräftige Vergleiche überhaupt erst möglich macht. Wenn übrigens die Möglichkeit besteht, dass sich bei einem Kredit der Effektivzins während der Laufzeit ändert, dann muss dieser am Anfang als anfänglicher effektiver Jahreszins ausgegeben werden.

< Zurück