Artikel "Hedge-Fonds"
Bei einem Hedge-Fonds handelt es sich um eine meist spekulative Kapitalanlage an der sich Anleger beteiligen und von hohen Renditen profitieren können. Die Hedge-Fonds werden von Investmentgesellschaften mit dem Ziel herausgegeben, eine maximale Rendite zu erwirtschaften. Das Geld, welches der Hedge-Fonds von den Anlegern erhält, wird in eine breite Palette Kapitalanlagen investiert, wozu überwiegend Aktien, Rohstoffe und Unternehmensbeteiligungen gehören. Vor rund drei Jahren kamen in Deutschland die ersten Hedge-Fonds auf den Markt und erfreuen sich seitdem besonders bei risikofreudigen Anlegern einer steigenden Beliebtheit.
Wer ein Teil seines frei verfügbaren, hart verdienten Geldes in Hedge-Fonds investieren möchte, der sollte bedenken, dass ein Totalverlust seines eingesetzten Kapitals möglich ist. Die Fondsmanager haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie erfolgreich der aufgelegte Hedge-Fonds ist und können relativ frei entscheiden wohin das Anlegerkapital investiert werden soll. Je nach eigenen Anlegerprofil sollten zehn bis zwanzig Prozent des eingesetzten Kapitals in Hedge-Fonds investiert werden und auf keinen Fall mehr.
Dabei kann die Investition in Dach-Hedge-Fonds sinnvoll sein, denn diese beteiligen sich an verschiedenen Hedge-Fonds und reduziert damit das Risiko eines möglichen Totalverlustes für den Anleger. Weil die Dach-Hedge-Fonds meist breit aufgestellt sind, also das Kapital in verschiedene Hedge-Fonds investiert haben, steigen die Chancen, dass Anleger eine gute Rendite einfahren können. Einige Wirtschaftsexperten betrachten Hedge-Fonds als Gefahr für die Weltwirtschaft, denn die Fondsmanager können mit ihren milliardenschweren Spekulationen ganze Währungen destabilisieren.
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