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Artikel "Mehr zum Ratenkredit"

Der Ratenkredit ist die häufigste Kreditform

Kredite können bei den Konditionen und der Art der Rückzahlung sehr unterschiedlich sein. Es gibt dabei endfällige Darlehen, bei denen die Kreditsumme erst am Ende der Laufzeit getilgt werden muss und natürlich auch den Ratenkredit. Der Ratenkredit zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass er in monatlich gleichbleibenden Raten zurückgezahlt wird.

Die einzelnen Rückzahlungsbeträge bestehen dabei aus einem Tilgungsteil und einem Zinsteil. Mit zunehmender Laufzeit wird dabei der Zinsteil innerhalb der Rate immer kleiner, während der Tilgungsteil stetig wächst. Diese Tatsache liegt darin begründet, dass man durch die monatliche Tilgung im darauffolgenden Monat Zinsen auf eine kleinere Kreditrestsumme zahlen muss.

Ein Ratenkredit ist in der Regel nicht zweckgebunden, was bedeutet, dass man über die Kreditsumme frei verfügen kann. Manchmal werden diese Kredite allerdings auch als Autokredite oder Urlaubskredite beworben, um den Kunden Ausgaben für solche Zwecke schmackhaft zu machen.

Als Sicherheit für einen Ratenkredit reicht oftmals eine Lohn- und Gehaltsabtretung, die im Falle eines Zahlungsverzugs des Schuldners von der Bank in Anspruch genommen wird. Sollte das regelmäßige Einkommen allerdings nicht zur Kreditabsicherung ausreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Ratenkredit doch noch möglich zu machen.

Eine Option ist eine Bürgschaft durch eine entsprechend solvente Person oder auch andere Kreditsicherheiten wie zum Beispiel die Eintragung einer Grundschuld. In Spezialfällen wie dem Autokredit kann auch eine Sicherheitsübereignung durchgeführt werden, bei der das rechtliche Eigentum am Fahrzeug solange beim Kreditgeber verbleibt, bis der Kredit getilgt wurde. Natürlich kann der Kreditnehmer in dieser Zeit das Fahrzeug trotzdem schon nutzen.

Da ein Ratenkredit in Deutschland als Verbraucherdarlehen angesehen wird, gilt es, bestimmte Vorschriften einzuhalten. Die gesetzlichen Regelungen hierzu findet man in §488 BGB. Unter anderem sind die Banken bei solchen Verbraucherdarlehen dazu verpflichtet, den Effektivzins anzugeben, der alle mit dem Ratenkredit in Verbindung stehenden Kosten enthalten muss. Die Berechnung muss nach der Preisangaben- verordnung (PAngV) erfolgen, damit es dem potenziellen Kreditnehmer möglich ist, verschiedene Kreditangebote untereinander zu vergleichen.

Eine weitere gesetzliche Bestimmung räumt dem Kreditnehmer eines Verbraucherdarlehens ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ein, innerhalb derer er vom Abschluss des Ratenkredites ohne Angabe von Gründen zurücktreten kann und die Kreditsumme schnellstmöglich zurückzahlen muss, sofern er sie schon erhalten hat.

Einen günstigen Ratenkredit erhält man vor allem bei Direktbanken, die hauptsächlich im Internet tätig sind und ihre effiziente Verwaltungsstruktur in Form von guten Konditionen an die Kunden weitergeben. Bei Abschluss des Kredites wird dieser in den meisten Fällen in die Schufa eingetragen, was allerdings keinen negativen Eintrag zur Folge hat. Ein Ratenkredit ist definitiv die häufigste Kreditform auf dem Finanzmarkt.

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