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Artikel "Sparerfreibetrag"

Die Bundesregierung hat den Sparerfreibetrag im Januar 2007 von 1370 Euro auf 750 Euro pro Jahr für Singles gesenkt. Bei Ehepaaren wurden die Sparerfreibeträge von 2740 Euro auf 1500 Euro reduziert.

Die Werbekostenpauschale blieb mit 51 bzw. 102 Euro jedoch unverändert und damit haben Anleger insgesamt einen Sparerfreibetrag von 801 Euro bzw. 1602 Euro pro Jahr. Damit können Anleger ihren Banken nur noch Freistellungsaufträge mit den reduzierten Sparerfreibeträgen erteilen. Dies gilt auch für steuerpflichtige Erträge aus Kapitalanlagen.

Wer Kinder hat, der kann einen Teil seines Vermögens auf den eigenen Nachwuchs übertragen, denn je Kind gilt ein steuerfreies Einkommen von 8501 Euro. Das steuerfreie Einkommen ist nur für Zinsen und Kapitalerträge gültig. Auf ihr Kinder können beide Elternteile alle zehn Jahren ein Vermögen von maximal 205.000 Euro übertragen, ohne dass eine Schenkungssteuer gezahlt werden muss. Es sollte jedoch beachtet werden, dass für volljährige Kinder ein steuerfreies Jahreseinkommen von 7680 Euro gilt und sollten die Zinseinnahmen des übertragenen Vermögens diesen Betrag übersteigen, müssen die Eltern einige Negativpunkte in Kauf nehmen: Sie haben dann nämlich keinen Anspruch mehr auf Kindergeld, Ausbildungs-, und Kinderfreibeträge. Ebenso verlieren die Eltern den Entlastungsbetrag für Singles, die ein Kind allein erziehen und die Steuerklasse II haben.

Aufgrund der gesunkenen Sparerfreibeträge ist es empfehlenswert, seine Zinspapiere zu verkaufen und dafür Aktien zu erwerben. Bei der Aktienwahl sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Unternehmen handelt, die eine gute Dividende zahlen. Wer die Investition in Einzelaktien scheut dem sei empfohlen, mit dem Erlös aus dem Verkauf seiner Zinspapiere einen international aufgestellten Aktienfonds zu kaufen.

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